Die Ausbildungsgänge, dieses Lehramtstyps, vermitteln eine Lehramtsbefähigung für die gesamte Sekundarstufe I oder für bestimmte Schularten der Sekundarstufe I. In der Regel ist ein 7- bis 9-semestriges Studium mit einem Studienvolumen von etwa 120–160 Semesterwochenstunden von mindestens zwei Unterrichtsfächern bei angemessener Verknüpfung mit fachdidaktischen Fragestellungen und ein erziehungswissenschaftliches Begleitstudium zu absolvieren. Darüber hinaus ist die Teilnahme an mindestens einem mehrwöchigen Schulpraktikum erforderlich; es soll auch ein begleitetes didaktisches bzw. fachdidaktisches Praktikum umfassen. Außerschulische Praktika können die Ausbildung ergänzen.
Die Ausbildung entspricht weitgehend der für die Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe. Je nach Land kann zugleich eine Lehramtsbefähigung für die Primarstufe wie auch für bestimmte Schularten der Sekundarstufe I oder für die gesamte Sekundarstufe I erworben werden. Das Studium der gewählten Unterrichtsfächer – auf wissenschaftlichem Niveau – ist teilweise auf die entsprechenden Schularten bzw. Schulstufen hin ausgerichtet.
(Quelle: KMK Das Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland)
Bezeichnungen der Lehrämter in den BundesländernVergleichbare Lehrämter werden in den Bundesländern oft unter verschiedensten Bezeichnungen geführt. Die Kultusministerkonferenz hat eine Tabelle erstellt, die Übersicht verschaffen kann.
Lehrerausbildung in den BundesländernDie Lehrerbildung in der Bundesrepublik Deutschland weist aufgrund der Kulturhoheit der Länder und geschichtlich bedingt einen hohen Diversifizierungsgrad nach Schularten und Schulstufen auf. Die Zuständigkeit für die Lehrerausbildung liegt bei den Kultusministerien der Länder, die die Ausbildung durch Studienordnungen und Prüfungsordnungen regeln. Die folgenden Seiten bieten länderspezifische Informationen.







